Karlsburg Informationen und Empfehlungen

Karlsburg

Karlsburg (PLZ 17495) ist eine kleine Gemeinde im Landkreis Vorpommern-Greifswald. Karlsburg liegt 18km südlich der Kreisstadt Greifswald und 15 km westlich von Gützkow. Die Gemeinde ist unterteilt in 4 Ortsteile und hat insgesamt annähernd 1300 Einwohner. Sie wird vom nahegelegenden Amt in Züssow verwaltet.

Karlsburg Geschichte

Erstmals wurde Karlsburg im Jahre 1300 als “Gnatzkow” urkundlich erwähnt. Der Name ist slawischer Herkunft und bedeutet übersetzt etwa “Treiben” bzw. “Jagen”. Das Gut Gnatzkow gehörte zu Beginn den Familien Horn, Schwobe, Buckow und Normann. Nach einem Brand 1732 wurde das Schloss teilweise neu errichtet, allerdings fehlt bis heute der westliche Flügel. Bei einem Besuch des Schwedenkönigs Gustav III, wurde der Ort 1771 von Gnatzkow in Carlsburg (später Karlsburg) umbenannt, zu Ehren des Besitzers Carl Julius Bernhard Reichsgraf von Bohlen (1738-1813), nach dessen erstem Vornamen. Durch die Verheiratung der Gräfin Karoline von Bohlen mit Theodor von Bismarck gingen 1817 Namen und Wappen der Grafen von Bohlen auf Theodor von Bismarck über. Es entstand die Linie Bismarck-Bohlen, die bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges fortbestand. 1947 entstand im Schloss eine Heimstätte für Diabeteskranke, dass sich später zum Zentralinstitut für Diabetes “Gerhardt Katsch” entwickelte. 1990 wurde daraus das heute bekannte Klinikum Karlsburg, ein bedeutendes medizinisches Zentrum, das auf Herz-Kreislauferkrankungen spezialisiert ist.

Anbindung von Karlsburg

Die Gemeinde Karlsburg ist an die Bundesstraßen B 109 und B111 angebunden. Sie kreuzen sich im Ortsteil Moeckow-Berg. Auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist die Gemeinde zu erreichen: Die bekannte Usedomer Bäderbahn, die auch auf der Insel Usedom die Bahnanlagen betreibt, hat auf der Strecke Züssow-Wolgast eine Haltestelle in Karlsburg.

Karlsburg Sehenswürdigkeiten

Das Schloss Karlsburg ist das wahrscheinlich schönste Barockschloss in Vorpommern. Wie bereits erwähnt, ist es leider in seiner ursprünglich Planung nicht ganz vollendet worden, aber dennoch äußerst sehenswert. Das Hauptgebäude besitzt ein Mansardenwalmdach und barocke Schornsteine. Innen verfügt es über 150 Räume, die sich teilweise noch im Originalzustand befinden. Das Schloss wird von einem großen Park mit schönen Bäumen umgeben. Dieser wurde zunächst im barocken Stil angelegt, im 19. Jahrhundert dann aber nach dem Vorbild englischer Landschaftsgärten umgestaltet. Vor dem Hauptgebäude steht ein imposantes, schmiedeeisernes Rosentor.
In Karlsburg-Steinfurth ist eine mittelalterliche Kirchenruine zu bewundern. Im Gruftkeller der angrenzenden Grabkapelle, die 1858 von den Grafen von Karlsburg errichtet wurde, befinden sich heute noch die Särge der Familien.
Im nicht weit entfernten Wrangelsburg ist das 1880 errichtete Schloss erwähnenswert. Das Herrenhaus ist seit 1999 im Besitz der Gemeinde Wrangelsburg, die es heute überwiegend für die Gemeindeverwaltung nutzt.
Der Sender Züssow hat einen 190 Meter hohen Sendemast der Deutschen Telekom AG, der in Moeckow-Berg steht. Er ist derzeit deaktiviert. Ebenfalls in Moeckow-Berg lädt ein Öko-Bauernhof mit Hofladen zum Erwerb frischer, gesunder Lebensmittel ein.

Empfehlungen der Karlsburg Website Betreiber

Da es in Karlsburg nicht so viel Auswahl an Versicherungsberatern gibt, hier ein paar Empfehlungen für die wichtigsten Absicherungen Berufsunfähigkeit und Krankenversicherung:

http://www.berufsunfaehigkeitsversicherung-test.de

http://www.klinikum-karlsburg.de/

http://privatekrankenversicherungtests.de

Natur in Karlsburg

Links und Rechts der Bundesstraße B109 befindet sich das Karlsburger Holz. Es handelt sich um den südöstlichen Teil des 420 Hektar großen Naturschutzgebietes Karlsburger und Oldenburger Holz. Das strukturreiche Waldgebiet mit historischen Waldnutzungsformen, feuchten Senken und Grünlandflächen ist Lebensraum des vom Aussterben bedrohten Schreiadlers. Leider hat eine schlechte Waldbewirtschaftung dazu geführt, dass der Wasserhaushalt der vermoorten Senken aufgrund von Entwässerungen gestört ist. Auch das Einpflanzen fremder Baumarten hat dem Wald nicht gut getan. Bekannt ist der Rastplatz “Spinne”. Betreut wird der Wald vom Naturschutzbund, der auch Führungen anbietet.

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